Professur für Forstzoologie und Entomologie Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. Professur für Forstzoologie
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Biologie und Management von Harlekinschrecken
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Neobiota

Gebietsfremde, d.h. eingeführte und eingeschleppte Pflanzen und Tiere stellen für einheimische Lebensgemeinschaften 'neue Elemente' dar, und ihr potentieller Einfluss auf etablierte Beziehungsgeflechte ist äußerst vielseitig.

Chromolaena odorata

Roteichen

Buchsbaum-Zünsler

 

 

Fremdländische Pflanzen können heimische Arten verdrängen, sie können für Phytophage (zunächst) Toträume darstellen, oder sie werden mit heimischen Pflanzen 'verwechselt', oder Pflanzenfresser passen sich an die neuen Elemente an, was im Einzelfall mehr oder weniger kompliziert sein kann bzw. lange dauert. Über die Auswirkungen ge­bietsfremder Pflanzen auf heimische Pflan­zen­gesell­schaften weiß man schon vergleichsweise viel, ihre Bedeutung für Tiere ist jedoch kaum untersucht.

Für die Grundlagenforschung bietet die An­siedelung von Neophyten, z.B. die Möglichkeit, Mechanismen und Signale der Wirtserkennung zu studieren. Es können Me­chanismen erkannt werden, die in 'eingespielten Systemen' versteckt sind. Insbesondere kann mit vergleichenden Tests zur Performance der Einfluss der Nah­rungsqualität auf die Entwicklung von Individuen und die Dynamik von Populationen untersucht werden. Dabei achten wir speziell auf sekundäre Pflanzenstoffe und untersuchen sowohl Auswirkungen der Wirtspflanzen auf Individuen / Populationen einer Art als auch auf weitere trophische Ebenen. Die Problematik mit gebietsfremden Tieren, die ebenfalls nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Schäden verursachen (können), ist entsprechend.